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Auswahl

Der Marlboro-Mann erreicht das Oderbruch, 1990
Kleine DDR-Ecke mit meinen Fotos im Goethe-Institut, Wellington, Neuseeland, November 2009
1989: Grenzöffnung. 1. Preis beim Fotowettbewerb der Hansestadt Lübeck zum zehnten Jahrestag des Mauerfalls.
Katalog 2007, China
Katalog 2007, China
"Kairo – Millionen im Müll", Kunsthaus Itzehoe, 1987
  • Meine Ausstellungen zum Thema Neuseeland: hier

2017: „Aufbruch – Umbruch – Ankunft." Fotografien aus dem Umbau der ostdeutschen Gesellschaft. "Grenzhus" in Schlagsdorf. Informationszentrum zur innerdeutschen Grenze. Mecklenburg-Vorpommern, im ehemaligen Grenzgebiet.

2016: Foto-Dokumentation: 26 Jahre Deutsche Einheit. 31. Oktober bis 11. November. Theater in Prag/Horni Pocernice.

2015: „Unter dem Kreuz des Südens“ (Neuseeland). RFLXN 05. Foto-Reflexionen. Jurierte Landesausstellung für Fotografie in Schleswig-Holstein, 26. September bis 29. November, Kulturzentrum Rendsburg. (Katalog)

2015: Foto-Dokumentation 25 Jahre Deutsche Einheit. 6. September bis 25. Oktober. Stadtgalerie im Elbeforum Brunsbüttel. (Katalog)

2015: Ausstellungsbeteiligung im Landtag in Kiel. Eröffnet durch Landtagspräsident Klaus Schlie: "in watto veritas" - Schmutzige Bilder für eine saubere Sache. 10 Jahre Wattolümpiade Brunsbüttel. 8. Juli bis 4. September.

2014: Ausstellungsbeteiligung: "in watto veritas" - Schmutzige Bilder für eine saubere Sache. 10 Jahre Wattolümpiade Brunsbüttel. Stadtgalerie im Elbeforum Brunsbüttel.

2014: Ausstellungsbeteiligung im Heimatmuseum Brunsbüttel: "Fronten - Grenzen - Mauern. 1914 - 1939 - 1989". 14. September bis 2. November. Veranstalter: Verein für Brunsbütteler Geschichte.

2014: Hafen- und Werftfotos, Museum am Meer, Büsum

2013: Foto-Schau zur Buchpräsentation "Der geheime Salon" von Karin Stahlhut. Museumsinsel Lüttenheid, Heide/Dithmarschen. Ein Projekt in Wort, Klang, Bewegung und Bild mit Musik von Vera Roedder.

2012: Ausstellungsbeteiligung "abgestaubt III", Stadtgalerie im Elbeforum Brunsbüttel, 27.11.2012 - 13.1.2013

2012: 4th Huntly and district Art Trail, Wochenende 17. und 18. März, Ausstellungsbeteiligung, Te Kauwhata, Neuseeland

2011: "Off The Main Road", Ausstellungsbeteiligung, Red Barn Gallery, Rangiriri, North Waikato, Neuseeland

2011: "Poesie der Natur - Pflanzen in Neuseeland". Ausstellung im "Café zum Alten Pastorat", Brunsbüttel-Ort.

2011: Finalist beim "Environmental Art Photography Challenge 2011" (Projekt gemeinsam mit Bildhauerin Jo Pervan), Ausstellungsbeteiligung in der "Arts Post" in Hamilton, Neuseeland.

2010: "Neuseeland - Land im Meer". Maritime Fotoausstellung im "Museum am Meer", Büsum, Hafen, 26. Juli bis 29. Oktober.

2010: "Von der Wende bis zur Wiedervereinigung". Ausstellungsbeteiligung mit der kompletten "Wende"-Ausstellung im Stadtarchiv der Hansestadt Wismar. 6. März (bundesweiter Tag der Archive) bis 29. Oktober.

2010: "Aus einem Guss". Industriefotografie in der Galerie "Art und Weise", Heide, 18. Juni bis 28. August.

2009: Ausstellungen 20 Jahre gewendet zum 20. Jahrestag des Mauerfalls in der Stadtgalerie im Elbeforum Brunsbüttel (1750 Besucher) und in der Hansestadt Wismar im Rathaus. Eröffnung in Wismar war direkt am 9. November. (Katalog)

2008: Das Goethe Institut in Wellington/Neuseeland veröffentlicht ein Foto aus dem "Wende"-Zyklus als Weihnachts- und Neujahrsgrusskarte des Hauses - mit Blick auf den 20. Jahrestag des Mauerfalls.

2007: Teilnahme an der Ausstellung "Deutsche Künstler aus Schleswig-Holstein" in Shenzhen/China (Katalog)

2006: Dokumentarfotografie für das von der Europäischen Union geförderte Landart-Projekt „KUNST+LANDSCHAFT“ (Katalog)

2006: Teilnahme an der Ausstellung "Ausblicke - 25 Positionen aus Schleswig-Holstein", Bayer-Erholungshaus, Leverkusen

2005: Fotografie für die Musik-CD "Black Coffee" der Jazz-Formation "Stroice". Ausstellung in der Galerie "Art und Weise", Heide

2004: „Bis zum bitteren Ende – Trabant 601.“ Teilnahme an der jurierten Landesausstellung für Fotografie in Schleswig-Holstein, RFLXN 02, Stadtgalerie im Elbeforum Brunsbüttel (Katalog)

2002: Teilnahme an der 10. und letzten Ausstellung „Zwischen den Deichen“ in Büsum; Moderne Kunst im öffentlichen Raum (Katalog)

2001: 1. Preis beim Fotowettbewerb zum Brunsbütteler Kanalgeburtstag (Kategorie Profis)

1999: 1. Preis beim Fotowettbewerb der Stadt Lübeck (Geschichtswerkstatt) zum zehnten Jahrestag des Mauerfalls. Ausstellungen im ehemaligen Zollgrenzgebäude in Lübeck-Schlutup sowie im Mai 2000 im Archiv der Hansestadt Wismar („Bilder der Wende“)

1999/2000/2001: Wanderausstellung „1989 -1999 Zehn Jahre gewendet“, Stadtgalerie im Elbeforum Brunsbüttel (Katalog); Museum im Historischen Rathaus Mölln; Konrad-Adenauer-Stiftung Bildungszentrum Wendgräben bei Magdeburg; Rathaus Bad Segeberg; Schenkung an die Stadtgalerie Brunsbüttel

1995: 1. Preis beim Fotowettbewerb zum 100. Brunsbütteler Kanalgeburtstag (Kategorie Profis)

1995: Teilnahme an der Ausstellung „Deutsche sehen Deutsche“ im Haus der Geschichte in Bonn (Katalog)

1994: Ausstellung „Menschen am Arbeitsplatz“, Arbeitsämter Heide und Elmshorn

1994: Fotografie für den Bildband „Brunsbüttel“, Verlag Boyens & Co.

1994: Fotografie für das Buch „Das Mahnmal“ von Michael Legband, Kiel

1993: Teilnahme an der 1. Ausstellung „Zwischen den Deichen“ in Büsum; Moderne Kunst im öffentlichen Raum (Katalog)

1991/1992: Fotografische Dokumentation der Errichtung des Brunsbütteler Elbeforums (Katalog), Ausstellung in der Stadtgalerie im Rahmen der Eröffnung des Hauses und der Vierten Schleswig-Holsteinischen Kulturtage 1992

1990: Theater-Fotografie für das Buchprojekt "Das Liebeskonzil"

1990 und 1993: Foto-Kunstaufträge der Bayer AG (Katalog); Wanderausstellung durch Bayer-Werke in Deutschland und Frankreich

1989: Teilnahme an der Ausstellung „Abfall“, Galerie Stücker, Brunsbüttel

1987/88: „Kairo – Millionen im Müll“, Kunsthaus Itzehoe und Galerie Stücker, Brunsbüttel

1986: „Fleisch muß sein“, Kunsthaus in Itzehoe und „Kantine“ in Elmshorn

1986: Fotodokumentation der letzten großen Brokdorf-Demonstration

1985 bis 1987: Wanderausstellung „Fernweh“ (Bilder aus Israel), u.a. „Pumpe“ in Kiel

1985: Teilnahme an der Landesfotoschau in Pinneberg

"Aus einem Guss"

Industriefotografie in der "Galerie Art und Weise", 25746 Heide, Speichergasse

  • 18. Juni bis 28. August 2010

Grußwort: Telsche Ott, Geschäftsführerin der IHK zu Flensburg, Heide, 18. Juni 2010:

„(...) Köster war und ist kein einfaches Unternehmen, sondern eine Institution in der Region. (...) In den vergangenen Jahren hat sich das Unternehmen modernst aufgestellt. (...) Köster hat mit Investitionen in Millionen Höhe die Produktion auf die Zukunft ausgerichtet und damit den Standort des Unternehmens in Lohe-Rickelshof gesichert. Herzstück der Industrieanlage ist die neue Gießerei. Durch die Umstrukturierung und Einführung modernster Technologien ist die Produktvielfalt viel größer als vorher. In Deutschland gibt es noch 161 Gießereien, davon haben im Frühjahr 160 Betriebe Kurzarbeit gefahren, nur in Lohe-Rickelshof wurden Überstunden gemacht. Flexibilität, Anpassung an den Markt und Innovationen haben den Erfolg von Köster möglich gemacht. Es ist ein lebendiger und inzwischen moderner, konkurrenzfähiger Industriebetrieb. (...) Bei Köster sind z. Z. ca 200 Mitarbeiter beschäftigt und werden 26 junge Menschen ausgebildet. (...) Die Fotografien von Sönke Dwenger zeigen in beeindruckender Weise, welches Juwel sich hinter den hohen Grundstücksmauern verbirgt. Ich freue mich, dass Thorsten Jansen als Geschäftsführer von Köster und Sönke Dwenger der Öffentlichkeit einen beeindruckenden Blick in das Unternehmen erlauben."


Einführung: Angelika Hett, Kunsthistorikerin aus Brunsbüttel, Heide, 18. Juni 2010:

„(...) Die Ausstellung führt den Betrachter hinter die Mauern des Unternehmens und zeigt dies von einer Seite, die bisher nur Wenigen bekannt war. Der Zeitpunkt der Präsentation ist gut gewählt: Das Ruhrgebiet ist unter dem Namen Ruhr.2010 das ganze Jahr lang Kulturhauptstadt Europas. Die Geschichte der Montanindustrie und ihre Technik kann allerorts im hierzulande so verpönten und verhöhnten „Ruhrpott“ erlebt werden, der Besucherandrang ist riesig. In stillgelegten Zechen und zu Museen umgebauten Kokereien, in ehemaligen Kohlewäschen und Förderanlagen staunt man über die plötzlich zutage tretende Schönheit der Industriearchitektur.

Vor diesem Hintergrund können wir auch in Sönke Dwengers Industriefotografien anderes sehen als „nur“ Dokumente. „Die Fotografie vermag die wertvollsten Dokumente zu liefern, und unter diesem Gesichtspunkt kann niemand ihren Wert bestreiten. Wenn ein Mensch mit Geschmack sie ausübt, wirken die Aufnahmen wie Kunstwerke...Die Fotografie sollte Dokumente festhalten und uns zur Verfügung stellen.“ So schrieb der französische Maler Henri Matisse 1908 in der Zeitschrift Camera Works.

(...) Technik hat Dwenger immer gereizt, man spürt die Bewegung in den Bildern, auch den Eifer, mit dem der Fotograf tatsächlich in einem Guss innerhalb von wenigen Stunden die Serie fertig gestellt hat. Aber man spürt auch, dass hier „ein Mensch mit Geschmack“ die Fotografie ausgeübt hat, wie Matisse sagen würde. Die Bilder sind subjektive Zeugnisse. Durch die Wahl des Motivs, des Bildausschnitts, der Perspektive und des entscheidenden Moments des Auslösens bestimmt der Fotograf die Wirkung und Eindringlichkeit der abgelichteten Dinge, Personen oder Vorgänge. (...)

Allmählich ziehen einen die „Dokumente“ immer mehr in ihren Bann, werden zu Kunstwerken, die etwas in uns auslösen. (...) Die züngelnden Flammen zeugen von dem immensen Energieaufwand, mit dem das Eisen geschmolzen werden muss. Die Urgewalt des Feuers ist gegenwärtig, seine Energie überträgt sich auf den Betrachter. Die Menschen – Gießereifacharbeiter – in ihren silbernen Schutzanzügen arbeiten schweigend und konzentriert. Alle Handgriffe sind genauestens aufeinander abgestimmt. Es gelingt Sönke Dwenger mit seinen Aufnahmen, die Wichtigkeit und Unentbehrlichkeit des Menschen in diesem Arbeitsprozess deutlich zu machen. Entspannung auf den Gesichtern zeigt sich nur in der Kaffee- und Zigarettenpause. Jetzt wird verbal kommuniziert! Die rot-orangefarbene Hitze hat nachgelassen, am Ende liegen die fertigen Produkte in akkurater Reihung und erstrahlen in der ihnen eigenen Schönheit der Form.

Und wieder fällt einem die Ausgewogenheit und statische Ruhe der Industriearchitektur ein. Ohne die Symmetrie, so scheint es, gerät alles ins Wanken. Auch auf Dwengers Fotografien herrscht Ruhe, trotz der lodernden Farben. (...) Sönke Dwenger bildet nicht einfach ab, er macht die Dinge hinter den gewählten Motiven sichtbar: Wissen, Besonnenheit, Verlässlichkeit und gegenseitiges Vertrauen im Umgang mit einer jahrhundertealten Technik, die an einem hochmodernen Arbeitsplatz angewendet wird. (...)“


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